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PROLOG DES DIREKTORS

Sehr geehrte Freunde des Theaters – liebe Zuschauer, unser Theater hat mehr als 150 Saisons hinter sich. Die 150. Saison (2014/2015) war für die Bühnenschaffenden wohl die schwierigste überhaupt. Die abnorme Belastung betraf nicht nur Künstler, sondern unsere ganze Theaterfamilie samt den technischen Mitarbeitern und vor allem die Werkstätten (Bühnenbild, Kostüme). Die 150. Saison war für uns wortwörtlich ein Probierhengst.

Man musste sich im Neuen Theater einleben, ein neues Repertoire schaffen, das den Möglichkeiten der großen Bühne im Neuen Theater gerecht würde und einen gänzlich neuen Raum – die Kleine Bühne – in den lebendigen Organismus des DJKT eingliedern. Wir empfinden die Kleine Bühne als einen „Club für anspruchsvolle Zuschauer“, der mit uns prätentiösere Themen behandeln will, aber weniger konventionell. Ich denke, es ist ein Raum, in dem Studenten heimisch werden sollten, Hochschüler… Wir sind von diesem Raum, der dem DJKT im Prinzip fehlte, begeistert, weil er einen sehr engen und intimen Kontakt mit dem Besucher bietet. In der Kleinen Bühne widmen wir uns auch den Junioren (bis 10 Jahre), die so Geschichten begegnen können, Märchen als Schauspiel, Ballett, Oper oder Musical! Die Kleine Bühne wird also tagsüber den Kleinen dienen, abends dann den „anspruchsvollsten“.

Weil das DJKT in ihren Abonnenten Mitglieder der Theaterfamilie sieht, ist das Abonnement bei seinem Umfang der Eintrittskarten im Grunde die günstigste Art und Weise, wie man regelmäßig ins Theater kommt. Und so wird es auch in den nächsten Jahren bleiben. Zudem ist der Abonnent regelmäßig über Neuigkeiten und außerplanmäßige Veranstaltungen informiert, wie z.B. über die Opernnacht im Stadtteil Lochotín. Abonnenten hatten die Möglichkeit, sich für diesen einzigartigen Event die günstigsten Karten zu beschaffen. Kommt Ihnen der Eintrittspreis zu hoch vor? Lesen Sie die Broschüre des Abonnements durch und wägen Sie ab, ob nicht die Zeit gekommen ist, ein neuer Abonnent des DJKT zu werden.

Die Kultursaison 2014/2015 hatte zum ersten Mal „Vendelín“ eröffnet. Der Umzug, dessen Strecke durch die Stadtmitte und an den beiden Theatergebäuden vorbei führt, wurde zu einer neuen Pilsner Tradition, die in der westböhmischen Metropole die Kultursaison eröffnet.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in unserem – in Ihrem Theater.

MgA. Martin Otava Ph.D.
Direktor des DJKT