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Profil des Orchesters

Das Opernorchester des DJKT formierte sich bereits mit der Unabhängigkeit des Opernchors 1868. Leiter dieses damals noch kleinen Orchesters war der Dirigent Mořic Anger. Später folgten u.a. Karel Kovařovic(1886-1890), unter dessen Leitung das Orchester in bedeutendem Maß erweitert wurde.

Das Neue Theater wurde im Jahr 1902 mit einer Aufführung der Libusa von Bedřich Smetana (Dirigent: Antonína Kotta) feierlich eröffnet.

Am 15. August 1912 wurde auf Empfehlung von Josef Suk Václav Talich als Leiter und erster Kapellmeister eingestellt. Dessen sich vielversprechend entwickelnde Arbeit mit dem Opernorchester wurde jedoch durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen.

Von 1916–1948 kümmerte sich der Dirigent Antonín Barták um die Weiterentwicklung des Orchesters, der ganze Opernzyklen von Bedřich Smetana, Antonín Dvořák (inklusive Vanda) und Zdeňek Fibich wagte.

Nach 1945 trat Pavel Dědeček vor das Orchester, nach ihm František Belfín und Karel Vašata.

Seine bedeutendste Ära hatte das Orchester jedoch unter der Leitung von Bohumíra Lišky (1955-1967), der sich vor allem durch die Betonung der zeitgenössischen Oper einen Namen gemacht hatte.

PNach 1967 übernahmen Karel Vašata sowie zahlreiche weitere bedeutende Dirigenten den Taktstock: Josef Chaloupka (1974-1987), Petr Vronský (1972-1974), Ivan Pařík (1977-1980, 1987-1991), Jiří Malát (1981 -1987).

Die jüngste Zeit ist geprägt durch das Wirken von Dirigenten wie Jiří Štrunc, Ivan Pařík, Jan Zbavitel, Richard Hein und Petr Kofroň.

Eine Reihe Orchestermitglieder verfolgt aktuell einen pädagogischen Ansatz, und so sind aus dem Orchester zahlreiche Kammerensembles entstanden (das Streichquartett DJKT, Tromboni di Quattro, das Fanfarenensemble PFS, das Kammerensemble Tenonbend usw.).