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Nabucco

Giuseppe Verdi

Als Verdi das Auspfeifen seiner komischen Oper Un giorno di regno erlebte, war er fest entschlossen, nie wieder eine Oper zu schreiben. 

Dank der Diplomatie des Intendanten der Mailänder La Scala, Bartolomeo Merrelli, erhielt er ein Libretto von Temistocle Solera über den Biblischen König Nebukadnezar, das ihn außerordentlich beeindruckte, insbesondere der Text zum späteren berühmten Chor der Hebräer „Zieh, Gedanke, auf goldenen Schwingen, zieh und ruhe auf Fluren und Hügeln! Lass die Sehnsucht den Lauf dir beflügeln
bis zu Zions Gebirge und Tal!...“. Die Premiere am 9. März 1842 auf der Bühne der La Scala war derart erfolgreich, dass Verdi aufhörte, an seinem kompositorischen Talent zu zweifeln, und ein Werk nach dem anderen zu schreiben begann. Er wurde einer der erfolgreichsten Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts nicht nur in Italien, sondern weltweit. Die ganz am Beginn seines Schaffens stehende Oper Nabucco ist ein stets lebendiges und aktuelles Musikdrama mit dem Hauptgedanken der Freiheit.

Die Oper führen wir im italienischen Original mit tschechischen Untertiteln auf.

Vor jeder Vorstellung findet um 18.30 Uhr im Foyer des Großen Theaters eine Einführung seitens eines Lektors statt.

Premiere am 13. Oktober 2018 im Großen Theater