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Mephisto

Klaus Mann

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„Alle Fehler des Menschen verzeih' ich dem Schauspieler, keine Fehler des Schauspielers verzeih' ich dem Menschen.“

J. W. Goethe (Wilhelm Meister)

Mephisto, geschrieben 1936, das bedeutendste Werk Klaus Manns, ist ein sehr offener, zum Teil autobiografischer, antifaschistischer Roman.

Er drückt das Gefühl der Schwäche einer Generation von Intellektuellen gegenüber der nazistischen Gewalt aus. Der Roman rief seinerzeit kontroverse Reaktionen hervor, nicht nur wegen seiner dramatischen Darstellung des beginnenden Nationalsozialismus, sondern auch wegen seines offenen Umgangs mit dem Tabuthema der Sexualität. Strhující příběh nadaného herce, jehož životní rolí byl právě Mefisto, již řadu let vybízí divadelníky ke zpracování pro jeviště i filmové plátno. Held Henrik Höfgen, der seine genialen Begabungen dem Bösen verschreibt, ist der Prototyp eines Menschen, der für Ruhm und Reichtum seine „Seele“ verkaufen würde. Er ist ein ausgezeichneter Schauspieler, wie auf der Bühne, so auch im wirklichen Leben. Er ist aber mehr als ein verehrter Komödiant, der sich wider seine Überzeugung dem perversen Regime verschreibt. Er ist ein Symbol für menschliche Eitelkeit und Ehrgeiz überhaupt.

Tschechische Premiere der Neuinszierung am 6. Februar 2016 im Großen Theater.