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Kasimir und Karoline

Ödön von Horváth

Und die Liebe höret nimmer auf!

Die scheinbar banale Geschichte zweier Liebender gehört zweifelsohne zu den Höhepunkten des dramatischen Schaffens des zwanzigsten Jahrhunderts. Horváth sagte über seine Dramen, er wolle den gigantischen Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft zeigen, das ewige Ringen, bei dem es nie zum Frieden komme, höchstens zum flüchtigen Augenblick der Illusion eines Waffenstillstandes.

  • Bühne Großes Theater
  • Premiere Samstag, 16 Dezember 2017
  • Altersbegrenzung Ab 14 Jahre
  • Übersetzung:
    Josef Balvín
    Regie:
    Thomas Zielinski
    Dramaturgie:
    Vladimír Čepek
    Ausstattung:
    Pavel Svoboda
    Kostüm:
    Jana Smetanová
    Musik:
    Ivan Acher
    Inspizient:
    Martin Chmelař
    Souffleur:
    Jiřina Škoulová

Der einfache Fahrer Kasimir und seine Verlobte Karoline besuchen das Münchner Oktoberfest, doch wegen gegenseitigen Missverstehens zerstreiten sie sich, und jeder erlebt den magischen Oktoberfest-Abend für sich; jeder geht seinem eigenen Schicksal entgegen. Finden sie noch zueinander?

Die verkorkste Liebesgeschichte ist von außergewöhnlicher innerer Kraft und Überzeugung. Es scheint, die Figuren benutzen die Sprache nicht dafür, um sich zu verstehen, sondern dafür, um sich zu belügen. Sie sagen nicht, was sie fühlen, sondern was sie meinen sagen zu sollen. Aber die Liebe höret doch nimmer auf.

Premiere am 16. Dezember 2017 im Großen Theater.

In der Vorstelllung werden Tabakprodukte genutzt.

Kasimir und Karoline
Autor fotografií: Peter Fabo | © DJKT