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Alcesta

Christoph Willibald Gluck

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Gluck gehört in der Operngeschichte zu den ersten Reformatoren, in dem er sich nach einer ganzen Reihe geschriebener Werke bemühte, in einigen, s.g. reformierten Opern, neue Werke zu schaffen in denen er Schablonenhandlungen, konventionelle Musik und leere, mit der Geschichte nicht zusammenhängende Arien, die nur die Gesangskunst der Darsteller hervorheben sollten, beseitigt hat.

  • Bühne Großes Theater
  • Premiere Samstag, 15 Januar 2022
  • Vorstellungsdauer 170 min
  • Altersbegrenzung Keine alterbegrenzung
  • Libretto:
    Ranieri de’ Calzabigi
    Musikalische Einübung:
    Michael Hofstetter
    Dirigent:
    Michael Hofstetter,
    Jiří Petrdlík
    Regie:
    Tomáš Ondřej Pilař
    Dramaturgie:
    Zbyněk Brabec
    Ausstattung:
    Petr Vítek
    Kostüm:
    Eva Jiřikovská
    Lichtdesign:
    Daniel Tesař
    Videoprojektion:
    Lukáš Masner
    Sbormistr a asistent dirigenta:
    Jakub Zicha
    Choreographie:
    Martin Šinták
    Asistentka režie:
    Jitka Ženíšková
    Musikalische Vorbereitung:
    Maxim Averkiev,
    Martin Marek
    Souffleur:
    Viktorie Šimůnková
    Inspizient:
    Petra Tolašová

Die erste Reformoper von Gluck, die er in Zusammenarbeit mit dem Librettisten Rainier de Calzabigi (und auch unter dem Einfluss des Ballettreformators Noverra) geschrieben hat, ist Orfeus und Eurydika aus dem Jahr 1762. Ihre Alcesta entstand fünf Jahre später und setzte diese Richtung fort, in der es zur engen Verknüpfung zwischen dem Libretto und der Musik kommt. Die Handlung der Oper bezieht sich auf die antike Geschichte von Alkéstis, der Ehefrau von König Adméta, die freiwillig für ihn in den Tod ging. Héraklés geht in die Unterwelt, um Sie zu befreien, was wiederum den Gott Apollón dazu bewegt, sie zu freizulassen.

Diese Oper wird in italienischer Version mit tschechischen und deutschen Untertiteln aufgeführt.